Drachenhöhle – Kinderanimation – Malen

Ihr Spiel – und Animationsteam

teilgepanzert

Die Drachenhoehle bietet Euch vom mittelalterlichen Schaukampf über Malen auf Deko- und Holzspielzeug bis hin zu mittelalterlichen Spielen alles was Ihr für Euer Fest benötigt. Kinderanimation und die Bereicherung von Märkten oder Firmenfeiern durch Walking Acts sind „unser Ding“.

Schon 2009 startete ich als kleiner „Ritter“ bei Schaukämpfen ,ab 2014 hatten wir einen größeren Trupp der von da an zum Beispiel im Bubenheimer Spieleland das Halloweenfest mit eine Aufführung und anschließender Kinderschlacht mitgestaltete.

2019 beschlossen wir mit 6 Mann einen professionellen Schaukampftrupp aufzustellen. Die Ergebnisse könnt Ihr Euch unten ansehen.

Euer

Nicolo von Araknor

Walking act – Hanau- Schloss Steinheim 2022 – bei 38 Grad

Training

Freies Training

Training und die anschließende Umsetzung beim Auftritt in Osnabrück am Ringwall

Begriffsgeschichte zum Thema Mittelalter

Der Begriff Mittelalter wurde in der Form medium aevum („mittleres Zeitalter“) erstmals im 14. Jahrhundert von italienischen Humanisten eingeführt. Diese begründeten den beiden folgenden Jahrhunderten zugleich auch das Verständnis der eigenen Epoche als Epoche der Wiedergeburt (Renaissance) . Aus humanistischer Sicht war das Mittelalter ein „dunkles Zeitalter“ (aetas obscura), eine Epoche des Zerfalls und des Niedergangs, in der der sprachliche, literarische, technologische und zivilisatorische Entwicklungsstand der griechisch-römischen Antike bedingt durch den Zusammenbruch des Weströmischen Reiches verloren ging. In der modernen Forschung wird jedoch auf die Problematik solch pauschaler Urteile hingewiesen und für eine differenziertere Betrachtung des Mittelalters als eigenständige Epoche plädiert .[1]In der Bedeutung abweichend ist der in der englischsprachigen Geschichts- und Frühgeschichtsforschung etablierte Begriff der „dunklen Jahrhunderte(Dark Ages), worunter allgemein Perioden fehlender oder in der Forschung noch nicht aufgearbeiteter schriftlicher bzw. archäologischer Überlieferung (Mittelalterarchäologie), meist als Zwischenphasen gegenüber vorausgegangenen, vergleichsweise besser dokumentierten Perioden verstanden werden.

Der Begriff des Mittelalters etablierte sich in der Folgezeit als Epochenbegriff mit tendenziell abwertender Bedeutung.

Eine dezidiert positive Neubewertung, zum Teil verbunden mit nostalgischer Verklärung und mit dem Bedürfnis nach Bestimmung der eigenen christlichen oder nationalen Wurzeln und Identität, kam erst in der Zeit der ausgehenden Aufklärung und besonders in der Romantik auf.[3] Das war seit dem Ausgang des 18. Jahrhunderts ein wesentlicher Antrieb für die verstärkte philologische und historische Beschäftigung mit dem Mittelalter.

Quelle Wikipedia

Schaukampf

Der Schaukampf ist fast so alt wie das Kämpfen selbst. Bereits in der altägyptischen Kunst gibt es dafür Bilderszenen. Zu den Olympischen Spielen der Antike gehörte der kombinierte Schaukampf Pankration. Zunehmende Bedeutung erlangten dann die Gladiatoren im antiken Rom. Im frühen Mittelalter beginnen dann die eigentlichen Schaukämpfe. Ein hauptsächlicher Zweck dieser Demonstrationen war es auch, dass Jarls oder andere Kriegsfürsten auf Kämpfer aufmerksam wurden, um sie als Söldner oder eventuell sogar Leibgardisten anzuheuern.

Auf adeliger Seite kam es wohl zur Königsklasse in Sachen Schaukampf, zum Tjost und zum Buhurt. Anfänglich alles andere als ein Zeitvertreib, entwickelte sich der Tjost immer mehr zum adeligen Freizeitvergnügen. Vor allem ab dem 16. Jahrhundert, als zum Kampf das schwere Rennzeug (eine Sonderform der Harnische) getragen wurde, erreichte der Tjost auch eine angemessene Sicherheit für die Teilnehmer. Verletzungen waren zwar nach wie vor häufig, aber Todesfälle die Ausnahme. Der Buhurt, anfänglich zum Training der Reiterei in geschlossener Formation gedacht, fand sehr schnell seinen Weg zum reinen Vergnügen. Doch anders als beim Tjost, wo sich ja nur zwei Kontrahenten begegneten, liefen beim Buhurt gleich 20 oder mehr Ritter oder andere Reiterkrieger in die Schranken ein. Dabei kam es hin und wieder doch zu unglücklichen Todesfällen, gelegentlich auch zu absichtlichen.

Im Spätmittelalter, mit Beginn der vagabundierenden Fechtschulen, hat dann der Schaukampf, so wie er auch noch heute betrieben wird, seine Ursprünge. Beim sogenannten Klopffechten standen sich zwei Schüler des Fechtmeisters gegenüber und zeigten sowohl dem Meister, als auch dem Publikum ihre Fähigkeiten. Diese Kämpfe wurden meistens ohne Choreographie, jedoch mit stumpfen Schwertern gefochten. In einigen Fechtbüchern wie z. B. von Meister Lecküchner und Talhoffer, sind besondere Techniken beschrieben, die man nur beim Klopffechten zeigen soll, da sie für den Ernstkampf zu umständlich und somit zu gefährlich seien.

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Schaukampf heute

In der heutigen Zeit finden wir Schaukämpfe in allen Bereichen, sei es im Film und Fernsehen oder Theater (Bühnenkampf), dem Wrestling, bei Martial-Arts-Events, auf Mittelaltermärkten, und auch diverse Gurtprüfungen in fernöstlichen Kampfkünsten können als Schaukampf bezeichnet werden.

Der Hauptunterschied zwischen den damaligen Schaukämpfen und den heutigen ist die Professionalität. Zwar lebten die Gladiatoren und Klopffechter und all die anderen vom Kämpfen, aber dennoch nahmen sie Verletzungen und sogar den Tod als unglückliches Ereignis in Kauf, heute jedoch wird entweder fast jeder Schritt choreographiert oder mit festen Regeln durchgeführt, um auf diese Weise Verletzungen weitestgehend zu vermeiden.

Diese Regeln gelten international und werden bei Living History und Reenactment-Veranstaltungen mit bis zu mehreren tausend Teilnehmern angewandt. Es gibt unterschiedliche Regelsysteme, doch nutzen diese fast alle meist sogenannte Trefferzonen am Körper, welche mit der Waffe berührt werden müssen.

Als Huscarl wurde ursprünglich die Leibgarde des dänischen Königs Knut des Großen bezeichnet, der im 11. Jahrhundert England eroberte. Heutzutage steht Huscarl für einen Stil zur Wiederbelebung historischer europäischer Kampfkünste und Kriegstechniken. Dabei sind Treffer am gesamten Körper erlaubt, was natürlich eine dementsprechende Schutzausrüstung voraussetzt.

Quelle Wikkipedia